Autismusspezifische Gruppenförderung verbindet

Gruppentherapie

Zwei Teilnehmer erklären...

Wie funktioniert eine Gruppentherapie?

Du kannst dir das so vorstellen:

  • Du triffst dich regelmäßig mit anderen Menschen aus ähnlichen Lebenssituationen.
  • In der Gruppe besprecht ihr gemeinsam verschiedene Themen. Und werdet dabei von geschultem Personal begleitet.
  • Es werden auch Themen besprochen, die ihr mitbringt und euch beschäftigen. 

Und ganz wichtig:

Ihr bestimmt die Struktur der Therapie und alles passiert nach euren Bedürfnissen.


Das bringt dir eine Gruppentherapie?

  • Die Kommuniktion untereinander wird gefördert und ihr kommt in den Austausch mit anderen Betroffenen. Ihr lernt, Probleme zu bewältigen.
  • Die Gruppenthearpie fördert eure Initiative und Fähigkeit, auf andere zuzugehen und mit ihnen zu sprechen.
  • Ihr könnt in der Therapie alltägliche Probleme und Situationen aufarbeiten.
  • Ihr lernt, mit euren Einschränkungen besser klarzukommen. Ihr lernt, wie ihr mit Reizüberflutung und dem Overload umgehen könnt.
  • Die Gruppentherapie ist ein geschützter Raum für alle Fragen.
  • Ihr habt die Möglichkeit, in der Therapie Freunde zu finden. 

Wann ist eine Gruppentherapie sinnvoll für dich?

Sie ist sinnvoll für dich, wenn....

  • du neue Kontakte schließen möchtest.
  • du den sozialen Austausch üben möchtest.
  • dir kleinere Personengruppen nicht zu belastend werden.
  • du dich herausfordern möchtest.

     

Lieber solltest du noch warten, wenn...

  • du noch keine offizielle Diagnose hast.
  • dir neue und unbekannte Situationen zu viel Stress bereiten.
  • du bereits jetzt mit deinem Alltag überfordert bist. (Overload, Energielosigkeit/Shutdowns)

     

Wenn das auf dich zutreffen sollte, ist es überhaupt nicht schlimm, denn auch eine Einzeltherapie hilft und kann dir später einen guten Einstieg in die Gruppentherapie geben! 

Merke: Aufgeschoben ist nicht gleich aufgehoben!

Wenn du dich interessierst, dann melde dich doch gerne bei der Einrichtungsleitung:
Vera Schwindt


Wir über uns

Kevin

Ich bin Kevin, 24, und nehme seit etwas mehr als einem Jahr an einer Therapie im ATZ teil. Der Gruppentherapie trat ich vor einem halben Jahr bei. Hier konnte ich auf meine Ängste im Umgang mit anderen besser eingehen als zuvor und auch an meiner starken Zurückhaltung arbeiten. Mit den Anderen in ähnlichen Situationen ist es oft viel leichter ein Gespräch anzufangen, besonders über Dinge die uns alle betreffen. Dies alles hat mich zur Mitarbeit an dieser Webseite gebracht und ein Interesse in Webdevelopment hat auch nicht geschadet.

Tristan

Ich bin Tristan, 19 Jahre alt und hatte große Schwierigkeiten, alleine zu leben und meine Emotionen sowie Impulse zu steuern. Die Gruppentherapie hat mir jedoch gezeigt, wie ich besser mit meinen Gefühlen umgehen kann, und ich habe gelernt, meine Impulskontrolle zu verbessern. Heute lebe ich alleine, habe mehr Kontakt zu anderen Menschen und fühle mich insgesamt sicherer in sozialen Situationen.

Für mich war die Gruppentherapie ein wichtiger Ort, an dem ich mich verstanden fühlte. Der Austausch mit anderen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, hat mir geholfen, neue Strategien zu entwickeln, um im Alltag besser zurechtzukommen. Ich habe viel darüber gelernt, wie ich mich selbst besser steuern und in schwierigen Momenten ruhiger bleiben kann.

Deshalb möchte ich anderen Betroffenen Mut machen, sich auf eine Gruppentherapie einzulassen. Ich bin überzeugt, dass sie nicht nur dabei hilft, emotionale und soziale Fähigkeiten zu verbessern, sondern auch die Lebensqualität erheblich zu steigern. Für mich war es ein Schritt, der mich stärker gemacht hat, und ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich durch die Gruppe erhalten habe.

Wir über Frau Schwindt

Kevin: “Frau Schwindt schafft es, die Sitzungen gleichzeitig strukturiert und offen zu gestallten. Sie bringt gute Fragen und Antworten mit in die Runde und auch wenn es mal Streit gibt, kann sie gut vermitteln.

Tristan: “Mit Frau Schwindt konnte ich schon so manch schwierige Situation gut lösen bzw. meistern. Besonders am Anfang der Gruppensitzungen fiel mir der Kontakt zu den anderen nicht immer so leicht und sorgte auch mal für kleinere Aussetzer. Dabei geholfen hat, dass sie mir immer gute Tipps und situationsbedingte Lösungsansätze für eine leichtere und angenehmere Gruppensitzung gegeben hat.”

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